Zuallererst gibts was für die Ohren:
Destiny s Child - Rudolph the rednose reindeer - MyVideo
Puhh.. ich hab ja schon wirklich lange nichts mehr gepostet, ich weiß nicht woran es lag, wahrscheinlich war ich schlicht weg einfach zu "träge" ich liebe den Winter er ist soo hübsch anzusehen, duftet fantastisch, und schmeckt köstlich- aber diese Dunkelheit, die Kälte und Nässe sorgen dafür das ich einfach platt bin :) ich könnte mich um 17Uhr sobald es dunkel ist schlafen legen :/ gar nicht gut! Denn ich will ja was erleben :)
Wenn ich "an der Macht" wäre würde ich ein Gesetz beschließen das "Winterschlaf auch für 2 Beiner" heißt *lach* dann müsste jeder Arbeitgeber seinen Angestellten 3 Wochen im Winter frei geben ( selbstverständlich ohne Urlaubsabzug) :D *träum* *hihi*
So und nun zur Realität zurück:
Ich arbeite nun schon seit einigen Wochen wieder im Kindergarten und ich muss sagen es hat mich schon jetzt verändert. Am Anfang habe ich versucht wieder in die Arbeit "reinzukommen" schließlich hab ich ja jetzt eine dreijährige Ausbildung als Medizinische Fachangestellte hinter mir und kaum mit Kinder zutun gehabt.
Es sind zwei komplett verschiedene Welten und ich bin froh das ich den Schritt in diese Welt wieder gewagt und gut Fuß gefasst habe. Es hat mich überwältigt ( das Team, die Kinder, die Arbeit an sich) überwältigt nicht im Sinne von "Platt gewalzt" ich bin eher emotional ergriffen und berührt :) Ich habe wieder eine Wertschätzung gelernt, die ich mir vorher zwar versucht habe zu erhalten, aber es nie wirklich geschafft habe. Nie wirlich geschafft habe deswegen, weil mein damaliger Alltag mich "ausgelaugt" hat ( körperlich und geistig). Ich bin nunmal ein sehr emotionaler Mensch und lasse es mir nicht nehmen zu den Menschen mit denen ich täglich zutun habe eine Art Bindung aufzubauen ( das brauch ich einfach). Es wäre für mich ein sinnloser Tag, wenn ich in einem Job Arbeite bei dem ich zwar mit Menschen zutun habe, aber nie mit ihnen Sprechen, Lachen, Erfahrungen austauschen dürfte. Mein damaliger Job ( in der Arztpraxis) war zu hektisch und zu bürokratisch für mich, dass einzige woran ich mich gern zurück erinnere waren die Leute ( die vielen guten Seelen ( Freunde) die ich kennenlernen durfte. Dennoch nehm ich viel gutes aus diesem Lebensabschnitt mit, ich hab mich verändert, bin offener geworden, hab gelernt in Menschen vertrauen zu setzen, hab gelernt das ICH für Menschen da sein kann ( wenn man merkt das man allein durch seine Worte und guten Zuspruch, den Tag und viell. sogar Wochen eines Menschens positiv beeinflussen kann, warum sollte man es dann nicht tun?) Und was ich zurückbekam war unglaublich: Die Leute erzählten mir von Urlauben, ihren Kindern, ihren Eltern, von sich selbst, was sie durchgemacht und überwunden haben. Ich hab unglaublich viel mitgenommen, bin inspiriert und motiviert geworden!
Viele kamen einen Tag später nochmal in die Praxis nur um mir eine Telefonnummer vom Fitnesscenter vorbeizubringen, um mir Fotos zu schenken ( ein Patient erzählte mir von seinem Afrikaurlaub und ich war so begeistert das er Elefanten hautnah fotografiert hatte, meine Lieblinge, einige Tage später lag ein Umschlag in meinem Fach mit meinem Namen drauf, zwei Fotos waren darin und eine kleine Widmung hinten drauf).
Wahnsinn! :) Es gab auch "Miesepeter" die schon sehr verbittert waren, oder auch einige die schlechte Tage hatten ( was ich vollkommen verstand). Aber wenn ich eins gelernt habe, dann ist es das du dein Lächeln, deine Fürsorge und deine Mitfühlende Art nie verschwendest wenn du sie gibst!! Du bekommst all das doppelt zurück.
Der Grund warum ich aufhörte: Die Woche war trotz der ganzen engelsgleichen Leute sogut wie immer mit Stress und Hektik gekennzeichnet, man hatte kaum noch zeit für den einzelnen Patienten, weil die andere ja schon warteten usw. nicht ganz meine Welt :) auch wenn ein Teil davon mir sehr gefallen hat!
Nun ist es wirklich anders: ich komme kurz vor 8 auf die Arbeit, habe Zeit mir einen Tee zu Kochen und mich noch mit Kolleginnen zu unterhalten, dann gehn wir zusammen in die Gruppen und empfangen die Kinder. Ich liebe es mit den Kindern wach zu werden. Momentan hören wir morgens schon leise Weihnachtsmusik in der Freispielzeit und schauen Weihnachtskinderbücher an :)
Stressig ist es nur wenn Kinder denken sie müssten den Kasper spielen und andere Kinder damit anstecken. Oder sich untereinander streiten- aber das sind so Kleinigkeiten mit denen man gut umgehen kann wenn man erstmal weiß wie die Kinder sind :) Es geht halt sehr viel über Psychologie und das interessiert mich ja eh schon eine halbe Ewigkeit :)
Jeder der mit Kinder zutun hat, weiß das Kinder die Welt ganz anders sehen als wir Erwachsenen ( eben mit Kinderaugen) und ob wirs glauben oder nicht- wenn wir ihnen genau zuhören, können wir selbst noch in ihre Welt eintauchen und viel Wertschätzung lernen.
Das hab ich gestern gemacht ( ich habe seit Jahren nicht mehr Weihnachtlich dekoriert, hihi.. soviel wieder zum Thema wie mich meine Arbeit beeinflusst) :)

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